Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Überlassung und Nutzung der Software „Connuvo“ zwischen

Connuvo c/o EthnoKapital Beratungs- und Vertriebsgesellschaft mbH, Bahnstr. 14, 42697 Solingen, Deutschland (nachfolgend „Anbieter“)

und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend „Kunde“).

Stand: Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge über die Bereitstellung und Nutzung der vom Anbieter als Software-as-a-Service (SaaS) betriebenen Software Connuvo sowie der damit verbundenen Leistungen.

(2) Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Die Leistungen des Anbieters richten sich nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.

(3) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung der Software Connuvo zur Nutzung über das Internet. Connuvo ist eine Management-Software für Reisebüros und ermöglicht insbesondere die Verwaltung von Buchungen sämtlicher Reisearten (unter anderem Flüge, Hotels, Mietwagen, Pauschalreisen und Transfers), die Verwaltung und Erfassung von Zahlungen sowie Funktionen im Bereich der Buchhaltung.

(2) Der Anbieter stellt die Software über eine Internetverbindung zur Verfügung (SaaS). Die Software wird auf Servern des Anbieters oder eines von ihm beauftragten Rechenzentrumsbetreibers betrieben. Der Kunde greift mittels eines internetfähigen Endgeräts und eines geeigneten Browsers auf die Software zu.

(3) Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach der jeweils gewählten Leistungsvariante bzw. dem individuellen Angebot. Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln, anzupassen und zu verbessern, soweit hierdurch der vertraglich geschuldete Leistungsumfang nicht wesentlich eingeschränkt wird.

§ 3 Vertragsschluss und Registrierung

(1) Die Darstellung der Software auf der Website des Anbieters stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.

(2) Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden und deren Bestätigung durch den Anbieter, durch Annahme eines individuellen Angebots oder durch den tatsächlichen Beginn der Leistungserbringung zustande.

(3) Im Rahmen der Registrierung ist der Kunde verpflichtet, die abgefragten Daten vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben und bei Änderungen zu aktualisieren.

§ 4 Leistungen und Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Software. Eine Verfügbarkeit von 100 % kann jedoch technisch nicht garantiert werden.

(2) Nicht in die Verfügbarkeit eingerechnet werden Zeiten, in denen die Software aufgrund von Wartungsarbeiten, erforderlichen Aktualisierungen oder aus Gründen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (z. B. Ausfall von Telekommunikationsnetzen, höhere Gewalt), nicht erreichbar ist.

(3) Planbare Wartungsarbeiten führt der Anbieter nach Möglichkeit innerhalb nutzungsarmer Zeiten durch und kündigt diese, soweit zumutbar, vorab an.

§ 5 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet,

  • seine Zugangsdaten geheim zu halten, vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen und den Anbieter unverzüglich zu informieren, sofern Anhaltspunkte für einen Missbrauch bestehen,
  • die Software ausschließlich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen und dieser AGB zu nutzen und keine rechtswidrigen Inhalte einzustellen oder zu verarbeiten,
  • die von ihm eingegebenen Daten regelmäßig zu pflegen und für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmäßigkeit der von ihm eingestellten und verarbeiteten Daten Sorge zu tragen,
  • seine Daten im Rahmen der ihm zur Verfügung stehenden Funktionen in regelmäßigen Abständen zu sichern.

(2) Der Kunde ist für sämtliche unter seinen Zugangsdaten vorgenommenen Handlungen verantwortlich.

§ 6 Preise und Zahlung

(1) Die Höhe der Vergütung sowie das Abrechnungsmodell richten sich nach der jeweils getroffenen individuellen Vereinbarung bzw. dem dem Kunden unterbreiteten Angebot.

(2) Sofern nicht ausdrücklich abweichend vereinbart, verstehen sich alle Preise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(3) Die Vergütung ist nach Maßgabe der getroffenen Vereinbarung zur Zahlung fällig. Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen nach den gesetzlichen Vorschriften zu berechnen.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

(1) Die Vertragslaufzeit richtet sich nach der getroffenen individuellen Vereinbarung.

(2) Sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, kann der Vertrag von beiden Parteien unter Einhaltung einer angemessenen Frist ordentlich gekündigt werden.

(3) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere dann vor, wenn der Kunde trotz Abmahnung erheblich gegen seine vertraglichen Pflichten verstößt oder mit der Zahlung in erheblichem Umfang in Verzug gerät.

(4) Jede Kündigung bedarf der Textform. Nach Beendigung des Vertrages stellt der Anbieter dem Kunden für einen angemessenen Zeitraum die Möglichkeit zur Verfügung, seine Daten zu exportieren, soweit nicht gesetzliche Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 8 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten ergeben sich aus unserer Datenschutzerklärung.

(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 9 Gewährleistung

(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die Software während der Vertragslaufzeit im Wesentlichen der vereinbarten Leistungsbeschreibung entspricht und frei von Rechten Dritter ist, die ihrer vertragsgemäßen Nutzung entgegenstehen.

(2) Der Kunde hat auftretende Mängel dem Anbieter unverzüglich in nachvollziehbarer Form unter Angabe der für die Mängelerkennung zweckdienlichen Informationen anzuzeigen.

(3) Die Beseitigung von Mängeln erfolgt nach Wahl des Anbieters durch Nachbesserung oder durch Bereitstellung einer mangelfreien Version. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit begründet keine Gewährleistungsansprüche.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Rahmen einer übernommenen Garantie bleibt unberührt.

(5) Der Anbieter haftet nicht für den Verlust von Daten, soweit dieser darauf beruht, dass der Kunde es unterlassen hat, Daten im Rahmen seiner Möglichkeiten zu sichern. Im Übrigen ist die Haftung für Datenverlust auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung eingetreten wäre.

§ 11 Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages das nicht ausschließliche, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht ein, die Software im vertraglich vereinbarten Umfang zu nutzen.

(2) Sämtliche Rechte an der Software, insbesondere Urheber-, Marken- und sonstige Schutzrechte, verbleiben beim Anbieter bzw. den jeweiligen Rechteinhabern.

(3) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software über die vertraglich vereinbarte Nutzung hinaus zu vervielfältigen, zu bearbeiten, Dritten zugänglich zu machen oder zurückzuentwickeln, soweit dies nicht gesetzlich zwingend gestattet ist.

§ 12 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage, an höchstrichterliche Rechtsprechung oder an geänderte technische oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

(2) Änderungen teilt der Anbieter dem Kunden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb einer angemessenen Frist nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf die Bedeutung des Schweigens wird der Anbieter den Kunden in der Änderungsmitteilung gesondert hinweisen.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, Solingen, soweit gesetzlich zulässig. Der Anbieter ist darüber hinaus berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung möglichst nahekommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Entsprechendes gilt im Falle von Regelungslücken.